Currently bothering me silently

 - Nach Hause kommen und einen total aufgelösten Freund sehen, der weint und schluchzt und sagt, dass er in der neuen Wohnung nicht leben kann, dass er zurück will, dass er diese Stadt hasst. Wissend, dass es nichts mit mir zu tun hat, sondern mit seiner Familie, seinem Dad, der ihm fehlt, seine Bekannten von der Stadt, in der er aufgewachsen ist. Nicht anders können, als trotzdem verletzt zu sein und sich zu fragen, ob es so schlimm ist, mit mir zu leben, hier zu leben. So ganz anders, als wir uns das vorgestellt haben. Es sollte toll sein, zusammen zu ziehen, zusammen zu leben, sich eine Wohnung zu teilen. Aber wir kucken nur in die Vergangenheit und haben Angst vor der Zukunft.

- und auch ich vermisse meine Eltern, meine Schwester, meine Katzen... meine Freiheit. Keiner fragt mich, wie es mir geht, ob ich klar komme, ob ich es schaffe, auf eigenen Beinen zu stehen. Man erwartet es einfach von mir und ich ebenfalls von mir - aber es ist hart und ich bin einsam und ... einfach nur gefrustet. 

- Kerle in Bahnen, die mich anstarren, mich anflirten, neben mir stehen... und dann die Gedanken an meinen Freund, dass ich ihm versprochen habe, ihn niemals zu betrügen und zu hintergehen. Aber das Herzklopfen in meiner Brust, das Gefühl, wieder begehrt zu werden... und seine blöden Sprüche und Taten in meinem Kopf. Schwierig, moralisch perfekt zu sein. Aber ich würde es auch nicht wollen, wenn er mich hintergeht.

- Waage. Ich vertraue der neuen Waage nicht, ich glaube, sie macht mich immer 1, 2 kg leichter. Und jetzt habe ich Angst, dass ich vielleicht schon total zugenommen habe, ohne es zu wissen.

- meine Mutter, die im Januar in die Reha kommt - was ist dann mit ihr, mit meinem Papa, der ganz alleine im Haus ist, mit den Katzen??

- Meine letzte beste Freundin, die ich am Dienstag zum Flughafen begleite, da sie ein halbes Jahr nach Indien fliegt. Wieder jemand, der ausbricht, Spaß hat, und mich zurücklässt. Ich bewundere ihren Mut und ihre Abenteuerlust, und ich sehne mich danach, selbst einmal abzuhauen und alles hinter mir zu lassen. Aber ich habe Angst, wenn sie weg ist, dass ich niemanden mehr zum Reden habe... hoffentlich gehen die 6 Monate schnell vorbei.

- und irgendwie irgendwo dazwischen ich, zu ernst, einfach immer zu ernst und strukturiert. Ich habe keine Zeit mehr, zu zerbrechen, da ich das Chaos beherrschen muss, weil es niemand anders für mich zusammenhält. 

23.12.11 11:27


Werbung


2011 "entdeckte" Alben

Lissie - Catching a Tiger

Fran Healy - Wreckorder

Depeche Mode - Playing the Angel

Dave Gahan - Hourglass

Slipknot - All hope is gone

 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Jahrelang in Schublade gehabt, nie richtig gehört:

Papa Roach - Getting away with murder 

Nickelback - Silver side up 


 

9.12.11 10:49


The day began with tears and ended with sighs and during the day I realized I'm alone I lost you when you hesitated when you decided not to talk Even though I offered aid You refused my attempts time and time again Now I face lonely nights sleepless I observe your face I try to find answers in your eyes holes in my heart and in my mind Since the day began with tears and now that you've become my wall I'm surrounded and cornered by you and there's no escape and you left you and me all alone in this lonesome maze with ourselves
2.12.11 18:35


Ich bin es leid

immer nur funktionieren zu müssen, wie ein Roboter. Der einzige Sinn in meinem Leben besteht momentan darin, für andere Leute da zu sein und sie mit meinem Beistand am Leben zu erhalten. Dass ich dabei krepiere und zur emotionslosen Hülle werde zählt schon lange nicht mehr. Wenn ich über meine Gefühle reden möchte, dass ich mich am liebsten vom nächsten Hochhaus stürzen würde, dann heißt es nur, dass man sich den meisten Stress selbst macht, dass ich es mir bloß einbilde, sämtliche Leute in meinem Umfeld zu enttäuschen. ODER, und das ist meine Lieblingsantwort, dass ich mich nicht so anstellen soll, dass ich doch alles habe! Ich habe doch beide Eltern, und ein Dach über dem Kopf, und ich habe einen Job. Hurra, mein Leben ist super. Ich will nicht versnobbt klingen, ich bin dankbar dafür, dass ich nicht auf der Straße lebe, dass meine Eltern noch leben, nach all der Scheiße, die in den letzten Jahren passiert ist... Aber - ich bin nicht glücklich. Ich bin eigentlich todunglücklich, sehe keinen Sinn in meinem Leben, sehe keine Perspektiven, keine Hoffnung, dass es jemals wieder besser wird. Von Tag zu Tag trage ich mich aus dem Bett auf die Arbeit zu meinem Freund und dazwischen "lebe" ich dann sozusagen. Ich habe das Gefühl, dass mich niemand stützt und um mich Sorgen macht. Ich komme ja klar, ich bin ja selbstständig - ist ja auch richtig, aber irgendwann wird mir der ganze Stress und Druck zu viel. So viele Sorgen schwirren durch meinen Kopf, dass ich mir am liebsten die Kugel geben würde. Aber ich habe ja einen Job und meine Eltern und ein Dach über dem Kopf. Da ich schon vor Jahren mir geschworen habe, mich nicht umzubringen (da es egoistisch ist und ich eigentlich leben *will*), weiß ich einfach nicht, wie ich aus dieser Misere entkommen soll. Wenn ich nicht mehr funktioniere, ufert alles im Chaos aus, und dann geht es mir noch schlechter. Was soll ich tun? Wo soll ich hingehen? Am liebsten würde ich einfach verschwinden. Ich wünschte, es würde jemand kommen und mich retten, vor mir selbst, vor den Leuten, die mich ungerecht behandeln, vor der Enttäuschung, die ich spüre. Ich habe nicht nur das Gefühl, jeden und alles enttäuscht zu haben - ich habe auch mich selbst enttäuscht, und das ist eigentlich noch am Schlimmsten, da ich von mir mehr erwartet habe. Nie wollte ich gewöhnlich sein, und jetzt bin ich ein gestörter Langweiler, für den sich niemand interessiert. Oder sagen wir es so - nicht genug interessiert, denn ich habe Verpflichtungen, für andere da zu sein. Es bringt auch nichts, darüber zu reden, weil es eh nichts ändert. Aber ich kann langsam nicht mehr, und ich weiß auch nicht weiter, und es ist auch nicht mehr lustig oder halbernst gemeint. Mein Leben nervt mich, es frisst mich auf und zerstört mich, und ich weiß nicht mehr weiter. Wenn ich einen Weg wüsste, würde ich mein Leben derart in die Hand nehmen, dass ich glücklich sein könnte - aber für mich gibt es keinen einfachen Weg.
25.11.11 16:59


You ask me what's wrong with us

We're both victim and offender

You show me the wounds I inflicted on you

I just don't have any answers left

We're in the eye of a cyclon

beyond a scene of destruction

what is to become of us I wonder

when we left our ideal world 

20.10.11 08:57


if this is the end...

remember the start when it was tough to be apart and now i can#t put enugh space between us if only i could run away from all the great wrongs you did to me if running made it better i#d run till the end of time all you care about is pride and addictions unwantedly causing me my afflictions and now i#m broken under your flaws there is no use in telling you to make you believe my intentions were always pure i#m just not getting through to you endless fights in bed and sleepless nights thinking we are both in the right there#s no empathy left for the other what do I have left but pain and solitude you brought on me you stole all hope and left me along with it...
23.9.11 17:55


*

kuckt sich ernsthaft seiten über zunahme und sport in der schwangerschaft an ohne schwanger zu sein. denkt wohl zu viel über familiengründung nach.

sehr viele gespräche über heiraten und zusammenziehen zurzeit.

 

hm *

31.5.11 12:07


 [eine Seite weiter]